Festung Landau bei der Belagerung 1713Landau nennt sich "Festungsstadt" und dass dieser Titel gerechtfertigt ist, belegt der Blick auf die wechselvolle Geschichte der Stadt. Will man sich allerdings heute einen Eindruck verschaffen, was früher Landau zur Festungsstadt machte, so muss man sich im Landauer Fort umsehen.

Bei dieser Führung wird erlebbar, was es für die Landauer bedeutete in einer Festungsstadt zu leben.

Ende des 17. Jahrhunderts wird Landau unter dem französischen König Ludwig XIV, dem Sonnenkönig, nach Plänen des genialen Festungsbaumeisters Vauban zu „einer der größten Festungen der Christenheit“ ausgebaut. Entsprechend steht in der Folgezeit Landau immer wieder im Brennpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird die Festungseigenschaft der Stadt aufgehoben und die Festungsanlagen werden schrittweise geschleift. Heute künden nur noch wenige Spuren in der Stadt von der Zeit als Landau noch eine Festung war (z.B. Französisches und Deutsches Tor, Ein- und Auslassschleuse). Nur im Norden der Stadt, im Landauer Fort, blieben Teile der Festungsanlage komplett erhalten.

Bei dieser Führung werden zuerst einzelne Teile der Festungsanlage besichtigt und deren Funktionen im Falle einer Belagerung erklärt. Anschließend können die Teilnehmer Situationen und Abläufe der Belagerung von 1702 an den Originalschauplätzen nachempfinden. Man erfährt, wie es den Menschen, den Soldaten und der Bevölkerung, in dieser Zeit erging. Abschließend wird auch über das Ende einer Belagerung berichtet.

Durchführung Manfred Ullemeyer
Treffpunkt Vor Süwegahalle, Alter Messplatz (Fortstrasse 3)
Preis pro Person 5,-- Euro (bei öffentlichen Führungen)
Preis als Gruppe 65,-- Euro (max. ca 30 Personen)
   
Öffentliche Führungen Siehe Termine
   
Broschüre Flyer "Führung durch das Landauer Fort und Minengänge"
   
Anmeldung von Gruppen Im Internet unter: www.Landau-mit-allen-Sinnen-geniessen.de